Geschichte der Schule

 

Am 1. September 1978 wurde an der jetzigen Oberschule Schönefeld zum ersten Mal unterrichtet.

Eine neue und größere Schule war in Schönefeld dringend erforderlich, da die Kapazität der alten Schule,

die Schüler in vier verschiedenen Gebäuden unterrichtete, nach dem Bau von 350 neuen Wohnungen

in vier Hochhäusern nicht mehr ausreichte. Dieser Schulneubau bedeutete eine wesentliche Verbesserung

der Unterrichtsbedingungen. Nun gab es Fachräume und Klassenräume in ausreichender Zahl.

Auch die Schulspeisung und der Hort waren in Gebäude untergebracht. Eine moderne Turnhalle,

eine Kleinsportanlage sowie zwei Schulhöfe komplettierten die Schulanlage.

Schüler/innen der 1. bis 10. Klasse besuchten die Schule. Den polytechnischen Unterricht der 7. und 8. Klassen

sowie die praxisgebundene Ausbildung der 9. und 10. in Produktions- und Wartungs-hallen übernahm

die „Interflug“, die zivile Luftfahrtgesellschaft der DDR mit Sitz am Schönfelder Flughafen.

Die damalige allgemeinbildende polytechnische Oberschule erhielt den Namen POS „Arthur Pieck“,

der 1955 Generaldirektor der „Interflug“ war.

 

Mit der Wiedervereinigung vollzogen sich an der Schule weitreichende inhaltliche und organisatorische

Veränderungen. Wesentlichster Schritt war die Einführung der Gesamtschule für die Jahrgänge 7 – 10. 1993

erfolgte die Trennung der Schule in Grund- und Gesamtschule Schönefeld. Vorher wurden Sanierungsarbeiten

am Gebäude, wie der Einbau neuer Fenster und die Renovierung des Sanitärtraktes, durchgeführt.

Auf Initiative von Lehrern und Schülern wurde auf dem Schulgelände ein Ökoteich angelegt.

 

Im Jahre 2000  bezog die Grundschule ein eigenes Gebäude nahe des alten Dorfkerns von Schönefeld.

Da die Gesamtschule Schönefeld nun über das komplette Gebäude verfügen konnte, wurde ein Arbeitslehretrakt

mit Metall- und Holzkabinetten, zwei Computerkabinetten und einer Lehrküche eingebaut.

Außerdem entstand eine Aula und es wurden die Fachräume für Chemie, Physik, Biologie und Kunst modernisiert

und technisch sehr gut ausgerüstet. Die Fassade wurde erneuert und der Schulhof mit Basketballkorb,

Tischtennisplatten, großzügiger Rasenfläche und Sitzgelegen-heiten völlig neu gestaltet.

Ein außergewöhnlicher „Sternenflur“ mit Sternbildern und anderen astronomischen Motiven schmückt

das Schulhaus. Entworfen und  realisiert wurde er vom Airbrushkünstler Herrn Reineck aus Waltersdorf.

 

Seit dem Schuljahr 2005/2006 wird die inhaltliche Umgestaltung von der Gesamtschule zur Oberschule vollzogen.

Ca. 220 Schüler/innen werden jetzt nach dem kooperativen System von 20 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Fachwissen, sondern auch um soziale und erzieherische Aspekte.